Häufige Fragen zu Erdwärme & Geser
Antworten rund um Geothermie, Produkte und Dienstleistungen
Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um Erdwärme und Geothermie sowie zu den Produkten und Dienstleistungen von Geser Erdwärme. Erfahren Sie mehr über Erdwärmesonden und Erdwärmeanlagen, Verteiler und Zubehör, Bohrtechnik, Installation, Kamerabefahrungen sowie die Erfahrung, Qualität und Leistungen von Geser.
Ja. Geser bietet professionelles Bohrzubehör wie Imlochhammer, Bohrgestänge, Verrohrungen, Exzenterkronen und weiteres Bohrstrangzubehör. Für die Verpressung liefert Geser außerdem geprüfte Verpressmaterialien und Spülungszusätze, die eine thermische Ankopplung, hydraulische Abdichtung und Stabilisierung des Bohrlochs unterstützen.
Geser liefert zugelassene Soleflüssigkeiten und Frostschutz-Konzentrate auf Ethylen- und Propylenglykolbasis. Sie können unter anderem in Erdwärmesonden-Systemen, Flächenkollektoren und Direktverdampfungs-Systemen eingesetzt werden. Die angebotenen Produkte entsprechen den Anforderungen für grundwasserschonende Wärmeträger.
Ja. Zum Sortiment gehören verschiedene Montage- und Einbauhilfen wie Einbauhaspeln, Spülwannen, Beschwerungssysteme, Druckprüfungskomponenten und Sondenanker. Zusätzlich bietet Geser Kamerasysteme zur Kontrolle von Erdwärmesonden bis zu einer Tiefe von 350 Metern an.
Geser fertigt Standard- und Vario-Verteiler, die abhängig von der Anzahl der Erdwärmesonden und den benötigten Durchflussmengen konfiguriert werden können. Ergänzend stehen verschiedene Verteilerschächte zur Verfügung, darunter leichte Kunststoffschächte, Rechteckschächte, Rundschächte und individuell ausgeführte U-Boot-Schächte.
Geser bietet Erdwärmesonden für unterschiedliche Anlagengrößen, Tiefen und Einsatzbereiche. Verfügbar sind unter anderem Systeme in den Durchmessern DA32, DA40 und DA50 sowie spezielle Lösungen wie die Separatussonde für Einzel- und Mehrkreissysteme. Die eingesetzten Sondenmaterialien unterliegen einer Fremdüberwachung durch ein akkreditiertes Institut.
Geser Erdwärme bietet ein umfassendes Produktsortiment für Erdwärme-Systeme. Dazu gehören Erdwärmesonden, Sondenfüße, Verteiler und Verteilerschächte, Bohrzubehör, Montagehilfen, Elektroschweißfittinge, Soleflüssigkeiten sowie Verpressmaterialien und Spülungszusätze.
Ja. Neben Kleinanlagen betreut Geser auch Groß-Anlagen, z.B. die Großbaustellen Malters Höfe (CH) und Hard (AT), dokumentiert in der WarmUP 2025 Broschüre der Erdwärme Gemeinschaft Bayern.
Ja. Geser Erdwärme ist berechtigt, das SKZ-Prüf- und Überwachungszeichen für Erdwärmesysteme zu führen. Grundlage dafür ist die SKZ-Prüf- und Überwachungsbestimmung HR 3.26:2022-10. Die entsprechende Zertifizierung ist in Deutsch, Englisch und Französisch verfügbar.
Auf der Service-Seite stehen folgende Dokumente zum Download bereit:
- GESER Produktkatalog 2025 (PDF)
- AGB GESER GmbH
- JANSEN powerwave, powerwave coax, powerwave collect (Prospekte)
- Verteiler Standard und Vario (Excel-Konfigurationshilfen)
- Schachtmaße: Rechteckschächte, Rundschächte, U-Boot-Schächte
- Prüfberichte Erdsondenfuß D32mm und D40mm
- SKZ-Zertifikate (DE, EN, FR)
- Freistellungsbescheinigung §48b EStG
- Nachweis Steuerschuldnerschaft §13b UStG
Geser betreibt eine Mach 3b Wasserstrahlschneidmaschine mit dynamic-waterjet, Schneiddruck 4.150 bar und einer Arbeitsfläche von 2 × 4 m. Damit können gefertigt werden: Präventerdichtungen, Brunnenkopfdichtungen, Sonderdichtungen in verschiedenen Ausführungen sowie Schnitte in Stahl, Marmor, Stein, Glas, Verbundstoffe und nahezu alle anderen Materialien – materialschonend und präzise
Geser kann Erdwärmesonden mit der Spezialkamera bis zu einer Tiefe von 350 m befahren – mit deutlich verbesserter Bildqualität gegenüber Standardkameras.
Bei Sondenleckagen ermöglicht Geser die endoskopische Inspektion einzelner Rohre der Erdwärmesonden mit Durchmessern DA32, DA40, DA50 und größer – bis zu einer Tiefe von 350 m. Dabei wird mit einer Spezialkamera aufgezeichnet, Schadstellen werden mit paralleler Tiefenmessung exakt lokalisiert und mögliche Ursachen abgeleitet.
Stefan Geser ist seit 1979 im Bereich Bohren und Geothermie tätig. Dieses Expertenwissen steht Kunden im Rahmen einer persönlichen Beratung zur Verfügung – von der Planung über die Komponentenauswahl bis hin zu technischen Fragen rund um EWS-Anlagen.
Geser bietet drei Kerndienstleistungen:
- Beratung, Fertigung und Lieferung zu und von EWS-Anlagen (Erdwärme-Sonden-Systeme, Verteiler-Anlagen, Verteiler-Schächte),
- Verteiler-Montage in Beton- und PE-Schächten und Verlegen der benötigten Verlängerungsleitungen von den Sonden in den Technikraum
- Kamerabefahrung der Erdwärmesonden z.B. bei Verdacht auf Leckagen oder Beschädigungen.
Die derzeit tiefste dokumentierte 40mm-2-Kreis-PE-Erdwärmesonde der Welt wurde am 06./07.11.2007 in Oftringen (Schweiz) von Geser Erdwärme mit 706 m Tiefe erfolgreich eingebaut – im Auftrag des NOK.
Achten Sie auf die Zertifizierung nach dem Arbeitsblatt W 120 des DVGW (Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches). Qualifizierte Unternehmen kennen die lokale Geologie, zeigen Referenzanlagen vor und liefern vollständige Dokumentationen aller Bohrarbeiten.
Erdwärmesonden sind auf mehrere Generationen ausgelegt. Die Wärmequalität der Sonde bleibt über Jahrzehnte erhalten. Wärmepumpen selbst haben typische Lebensdauern von 20–25 Jahren.
Ja. Erdwärmepumpen haben den geringsten CO₂-Ausstoß aller Heizsysteme. Wird der Betriebsstrom aus erneuerbaren Quellen bezogen, ist der CO₂-Ausstoß nahezu null. Zudem werden keine fossilen Brennstoffe benötigt – Unabhängigkeit und Versorgungssicherheit steigen.
Erdwärmebohrungen sind grundsätzlich anzeige- und genehmigungspflichtig. Die Untere Wasserbehörde des jeweiligen Bundeslandes erteilt die wasserrechtliche Genehmigung (Bearbeitungszeit ca. 4 Wochen). Bei Bohrtiefen über 100 m oder großen Anlagen ist zusätzlich eine bergrechtliche Genehmigung des Landesbergamtes erforderlich. Es gelten Wasserrecht, Bergrecht und Lagerstättenrecht.
Ja. Erdwärmeanlagen werden in Deutschland staatlich gefördert. Informieren Sie sich beim zuständigen Energieberater oder beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie der KfW über aktuelle Förderprogramme.
Die Investitionskosten sind höher als bei konventionellen Systemen, werden aber durch die hohe Effizienz über die Zeit kompensiert. Im Einfamilienhausbereich rechnet man mit einer Amortisationszeit von ca. 7 Jahren. Wärmepumpen beziehen bis zu 75 % ihrer Energie aus dem Erdreich – Sie zahlen nur den Strom für den Betrieb.
Ja. Erdgekoppelte Wärmepumpen können in den Sommermonaten passiv kühlen: Die Kühle aus dem Erdreich wird direkt ins Haus geleitet. Diese passive Kühlung benötigt nur etwa 13 % der Energie des Heizvorgangs – sehr energiesparend.
Nein. Eine Wärmepumpe kann auch mit vorhandenen Heizkörpern effizient arbeiten, wenn diese ausreichend dimensioniert sind. Niedrigere Vorlauftemperaturen steigern die Effizienz. Eine Überprüfung durch einen Fachbetrieb ist empfehlenswert.
Ja. Grundsätzlich kann heute jedes Gebäude mit Erdwärme versorgt werden. Bestehende Heizkörper können mit der Wärmepumpe verbunden werden – ein Tausch gegen Fußbodenheizung ist nicht zwingend erforderlich. Wichtig: Wärmebedarf und Heizkörpergröße prüfen lassen und ggf. die Gebäudedämmung verbessern, um den Energieverbrauch zu senken.
Es stehen drei Optionen zur Verfügung:
- Erdwärmesonden – vertikale Bohrungen bis in große Tiefen; platzsparend, hohe Effizienz
- Flächenkollektoren – horizontale Verlegung ca. 120–150 cm tief; benötigen größere Grundstücksfläche (ca. 150–200 m² für ein Einfamilienhaus)
- Grundwassernutzung (Brunnenanlage) – sehr effizient, aber mehr Planungs- und Erkundungsaufwand
Ein zertifiziertes Bohrunternehmen bohrt ein Loch auf Ihrem Grundstück. Anschließend wird eine Erdwärmesonde eingebaut und die Wärmepumpe installiert. In der Sonde zirkuliert ein Wärmeträgermedium (Sole – meist ein Wasser-Glykol-Gemisch), das dem Untergrund Wärme entzieht und diese zur Wärmepumpe transportiert. Die Wärmepumpe hebt das Temperaturniveau an und versorgt Haus und Warmwasser.
Erdwärme (Geothermie) ist die gespeicherte Wärmeenergie im Erdinneren. Der Erdkern ist rund 6.000 °C heiß. Bereits ab wenigen Metern Tiefe herrscht im Erdreich das ganze Jahr über eine konstante Temperatur – unabhängig von der Jahreszeit. Diese Energie lässt sich mit einer Wärmepumpe zum Heizen und Kühlen von Gebäuden nutzen.
Telefon: +49 (0)8385-924 924 0 · Telefax: +49 (0)8385-924 924 99 · E-Mail: mail[at]geser.eu
Ja. Geser Erdwärme verfügt über zahlreiche internationale Referenzen und beliefert sowie berät Partner in vielen europäischen Ländern. Dazu zählen unter anderem Österreich, die Schweiz, Polen, Norwegen, Finnland, Liechtenstein, Luxemburg, Tschechien, Island, Bosnien und Herzegowina, Großbritannien, Bulgarien, Rumänien, Nordmazedonien, Spanien, Ungarn, Serbien, Schweden, Slowenien, Lettland, Litauen, Dänemark, die Slowakei und der Kosovo.
Ein besonderes Referenzprojekt wurde 2007 in Oftringen in der Schweiz realisiert: Dort wurde die weltweit tiefste dokumentierte Erdwärmesonde mit einer Tiefe von 706 Metern eingebaut.
Geser Erdwärme ist Gründungsmitglied der Erdwärme Gemeinschaft Bayern e.V. sowie Mitglied von VÖBU, GtV und bwp.
„Aus der Praxis in die Praxis.“ Die Unternehmenswerte sind Präzision, Nachhaltigkeit und Innovation – stets mit dem Ziel, Produkte und Service stetig zu verbessern.
Stefan Geser ist seit 1979 im Geothermie- und Bohrgeschäft tätig. Zwischen 1991 und 1992 entwickelte er ein neues Bohrverfahren, 1994 einen innovativen Sondenfuß. 2007 wurde in Oftringen (Schweiz) die mit 706 m tiefste dokumentierte PE-Erdwärmesonde der Welt eingebaut.
Geser Erdwärme hat zwei Standorte: Hauptsitz und Werk II. Kontakt: Telefon +49 (0)8385-924 924 0 · mail[at]geser.eu
Geser produziert und vertreibt hochwertige Komponenten für Erdwärmeanlagen: Erdwärmesonden, Sondenfüße, Verteiler, Verteilerschächte, Bohrzubehör, Bohrwerkzeuge, Soleflüssigkeit und vieles mehr. Zusätzlich bietet das Unternehmen Beratung, Planung, Kamerabefahrung und Wasserstrahlschneidleistungen an.
Geser Erdwärme ist ein mittelständisches Unternehmen mit Hauptsitz im Westallgäu (Bayern), spezialisiert auf Produktion, Handel, Beratung und Innovation rund um Erdwärme (Geothermie). Das Unternehmen wurde von Stefan Geser gegründet, der seit 1979 im Geothermie- und Bohrgeschäft tätig ist.
